"Die sanften Riesen"

Geschichte:
 

Wie die "amerikanische Waldkatze aus Maine" wirklich entstanden ist, wird wohl nie geklärt werden. Ihren Namen verdankt sie aber dem US-amerikanischen Bundesstaat Maine sowie der Tatsache, dass Allwetter-Haarkleid an das Bild eines Waschbären (RaCoon) erinnert. Einiges spricht dafür, dass zu den Ahnen amerikanische Hauskatzen und Angora-Katzen gehörten. Auf jeden Fall erinnern die heutigen Maine Coon Katzen im Aussehen immer noch an die halbwilden Tiere, die den Farmern auch heute noch Schädlinge vom Halse halten. Kater mit einer Körperlänge von mehr als einem Meter sind keine Seltenheit, dazu kommt noch der lange Schwanz, der das Bild vervollkommnet. Maine Coon sind Spätentwickler, man sagt, ihre volle Pracht und Größe erreichen sie mit drei bis vier Jahren.

 

Gesamterscheinung:
 
Mittelgroße bis große, robuste, muskulöse Katze, die nicht schwer gebaut sein darf. Der Kopf darf keine extremen Konturen zeigen. Er ist von vorn gesehen herzförmig, breit zwischen und über den Augen und hat große, am Ansatz breite, die an den spitzen mit Luchspinseln versehen sind. Die Augen sind groß und oval, und wenn die Augen weit geöffnet sind wirken sie rund. Alle Farben kommen vor.
 

Die Beine stehen in guter Proportion zum Körper. Die großen und runden Pfoten haben Haarbüschel zwischen den Zehen. Der Schwanz sollte so lang sein wie der Körper (Schulterblatt bis Schwanzansatz). Das Fell ist an Kopf, Schultern und Pfoten kurz und wird entlang dem Rücken immer länger. Das Unterfell ist fein; es wird von glattem seidigem Deckhaar bedeckt. Viele Farben (mit Weißverteilung) sind erlaubt.

... aber ...

auch wenn es heißt, die Maine Coon sei einer der größten Rassekatzen, leider werden nicht alle Katzen groß und kräftig !!!